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Mathematisches Seminar

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Arbeitsgruppe Numerische Mathematik

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Masterstudiengang Finanzmathematik



Was ist Finanzmathematik?


Banken und andere Finanzinstitute greifen immer stärker auf aufwändige mathematische Modelle zurück, um komplexe Finanzprodukte zu beherrschen und bestandgefährdende Risiken abzuschätzen. Die Finanzmathematik stellt die dazu erforderliche wissenschaftliche Grundlage zur Verfügung. Sie befasst sich mit einer breiten inhaltlichen Palette von Fragestellungen. Auf der allgemeinen theoretischen Ebene geht es etwa um die grundsätzliche Struktur der Finanzmärkte oder die Wahl eines sinnvollen, widerspruchsfreien Risikobegriffs. Am anderen Ende des Spektrums liegt die Bewertung konkreter Finanzprodukte oder die Quantifizierung von Risiken mit numerischen Verfahren. Der methodische Schwerpunkt liegt auf Stochastik, Numerik, Optimierung und Analysis.


Hörsaal

Foto: J. Haacks / Uni Kiel


Diskussion

Foto: S. Denkl


Volatilitätsoberfläche

Grafik: S. Denkl



Warum soll ich Finanzmathematik studieren?


Finanzmathematikerinnen und Finanzmathematiker finden einen attraktiven Arbeitsmarkt und sehr interessante Tätigkeiten vor. Diese erfordern zum Teil ein sehr hohes Maß an Mathematikkenntnissen im engeren Sinne, das Absolventen aus dem wirtschaftswissenschaftlichen Bereich in der Regel nicht mitbringen können. Finanzmathematik ist zudem – wie nicht zuletzt in der jüngsten Finanzkrise deutlich wurde – gesellschaftlich hoch relevant. Das Studium schärft die Urteilsfähigkeit in diesem Bereich. Banken und andere Finanzinstitute stellen ungeachtet von auftretenden Krisen Absolventen ein, da die Verwendung komplizierter mathematischer Modelle wegen der immer komplexer werdenden Finanzprodukte und Risiken nötig oder sogar durch den Gesetzgeber vorgeschrieben wurde.


Im Hörsaal

Foto: Kröger/Dorfmüller © Uni Kiel


Campus

Foto: J.Haacks © Uni Kiel


Unibibliothek

Foto: B.Grimmenstein © Uni Kiel



Der Masterstudiengang Finanzmathematik


Der Studiengang in Kiel führt in einem zweijährigen Studium zum Erwerb des Master-Titels in Finanzmathematik. Er bietet bei sehr guter Betreuungsrelation sorgfältig abgestimmte Lehrmodule in der Finanzmathematik, der allgemeinen Mathematik und den Wirtschaftswissenschaften. Der Studiengang wendet sich vor allem an Bachelors in Mathematik. Andere quantitative Abschlüsse wie Physik und Volkswirtschaft sind ebenfalls möglich, wenn sehr solide Kenntnisse der mathematischen Grundlagen vorhanden sind und dadurch sichergestellt ist, dass fehlendes Wissen etwa in maßtheoretischer Wahrscheinlichkeitstheorie zügig angeeignet werden kann.


An der Ostsee

Foto: J.Bensien / Uni Kiel


Campus Sportforum

Foto: J.Haacks / Uni Kiel


Gästehaus der Uni

Foto: Arne Biederbeck © Uni Kiel


Warum Finanzmathematik in Kiel studieren?


In Kiel wird Finanzmathematik sowohl als Studiengang angeboten als auch als aktives Forschungsgebiet bearbeitet. Selbstverständlich ist die Mathematik in Kiel in ihrer ganzen Breite vertreten und der Studienplan lässt auch in Form von Wahlpflichtveranstaltungen genügend Raum, dieses Angebot zu nutzen. Die Wirtschaftswissenschaften sind in Kiel traditionell stark quantitativ ausgerichtet. Da der Studiengang eng mit der Volkswirtschaftslehre und insbesondere mit dem Schwesterstudiengang „Quantitative Finance” verzahnt ist, finden Studierende auch in diesem Bereich ein hervorragendes Angebot vor.

Kiel liegt wunderschön an der Ostsee und hat ein entsprechendes maritimes Flair. Die Stadt bietet gerade im Sommer viele Wassersport- und Freizeitmöglichkeiten. Kiel ist das Tor nach Skandinavien und wächst während der Kieler Woche über sich hinaus. Als alte Universitätsstadt – die Gründung der CAU erfolgte 1665 – bietet sie ein attraktives studentisches und kulturelles Leben unweit des Campus. Durch fehlende Studiengebühren sowie moderate Mieten und Lebenshaltungskosten schont ein Studium in Kiel zudem den Geldbeutel.

Foto: Gregor Holstermann / Uni Kiel

Segelkurs

© Ulrike Zander

Kieler Woche

Foto: Horst Brix / Uni Kiel

Ruderclub


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Letzte Änderung: 18.10.2011 11:11:26